Energiemanager (IHK)

Energiemanager (IHK) und interner Auditor

Mit unserem Experten bieten wir unseren Kunden auch alle Dienstleistungen zum Thema Energieaudit und Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 an.

Als Unternehmen des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes ist man gut beraten, sich um das Thema Energiemanagement zu kümmern. Große Unternehmen, die gemäß EU-Definition nicht zu den KMU zählen, müssen folgende Auflagen erfüllen:

  • Energieaudit nach EN 16247-1 mit unabhängigen qualifizierten und/oder akkreditierten Experten durchführen
  • die Audits alle vier Jahre wiederholen oder
  • ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder
  • ein Umweltmanagementsystem, wobei die Mindestanforderungen nach Anhang VI der EED erfüllt sein müssen.

KMU sind vorerst nicht zur Durchführung von Energieaudits oder zur Einführung eines Energiemanagementsystems verpflichtet, werden aber mit Steuervergünstigungen vom Gesetzgeber belohnt.

Kontakt:

Reiner Köhler

EnergieManager (IHK)

interner Energieauditor

Fon: +49 9391 9896-852

Reiner.Koehler@GTI-process.de

 


 

Wie funktioniert das mit der Zertifizierung?

Wir haben 10 Schritte zur Zertifizierung kurz für Sie zusammengestellt.

1. Aufbau einer DOKUMENTATION, in der alle Energieverbrauchsbereiche prozesssicher, übersichtlich und nachvollziehbar dargestellt werden.

2. MESSUNGEN als Echtzeitmessungen oder in kurzen Zeitintervallen kontinuierlich durchführen.

3. Aufwand für HARD-UND SOFTWARE sollten im Verhältnis zu den möglichen Einsparungen stehen. Tipp: Beginnen Sie erst mit der Umsetzung geringer oder gar keiner Investitionskosten, um sichtbare Erfolge zu erzielen!

4. Alle KERNELEMENTE des EnMS müssen elektronisch festgehalten und dokumentiert werden. Generell sollten Ziele „Smart“ formuliert werden, S spezifisch M messbar A angemessen R realistisch T terminiert. Tipp: Kombinieren Sie die Verantwortung für die Dokumente des QMS, UMS und EnMS!

5. Im Energiemanagementsystem sollen alle PROZESSE von Beschaffung, Produktion über Qualitätswesen und Vertrieb analysiert werden. Auch Umstellungen der Prozesse berücksichtigen. Das System sollte langfristig und als kontinuierlicher Prozess betont werden, damit nach der Anfangseuphorie das Thema weiterhin verfolgt wird.

6. Interne KOMMUNIKATION mit Mitarbeitern dokumentieren. Weiterbildungen und Schulungen darstellen. Sensibilisierung für Energieeffizienz schaffen. Vorbilder schaffen: Ein Werksleiter könnte gleichzeitig das Energiemanagement-Team leiten.

7. Kosten für die Zertifizierung liegen durchschnittlich bei ca. 8.000 EURO. Urkunde gilt 3 Jahre.

8. Bekannte ZERTIFIZIERUNGSGESELLSCHAFT auswählen und Synergien mit anderen Audits nutzen.

9. Vor der ZERTIFIZIERUNG sollte das EnMS mindestens drei Monate laufen, damit entsprechende Datensätze vorhanden sind. Regelmäßige Überwachung der Ziele und Überprüfung der Wirksamkeit.

10. Mit Erhalt der URKUNDE bestätigt Ihr Unternehmen gegenüber Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit, ein EnMS erfolgreich eingeführt zu haben.

Darüber hinaus schlummern im Bereich Energiemanagement gewaltige Kostensenkungspotentiale. Die meisten Unternehmen können nach unserer Erfahrung noch wesentlich energieeffizienter werden.
Auf einen Blick – auch die DIN EN 16247-1 hat Vorteile:

  • Energiekosten senken
  • Steuervergünstigungen für KMU
  • Höhere Transparenz
  • Vorstufe zum Energiemanagementsystem

 

Der Zehnkampf der Energiemanager

Energiemanager -10 Schritte zur Zertifizierung